Monday, September 10, 2007

Beunruhigend

Nachdem ich neulich mal wieder einen Kinder-Albtraum hatte, rief mich gestern eine weibliche Person an, die angeblich auf meinen Aushang reagierte, ich würde einen Babysitter im Bötzow Kiez suchen. Ich sagte ihr, sie habe sich wohl verwählt und dachte damit sei die Sache erledigt. Heute allerdings erreichte mich eine Email derselben Person, wieder mit dem Babysitting Angebot.
Das gibt mir jetzt doch sehr zu denken. Wo um alles in der Welt hängen meine Kontaktdaten mit einer Babysitter Annonce rum????

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Thursday, July 26, 2007

Sie sind schon in Stratford-Upon-Avon

Gleich fünf UFOs.

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Sunday, June 03, 2007

Requiem

Hab gerade Requiem gesehen, den Film zum Fall Anneliese Michel, die in meiner Schule war...ging sogar mal in die selbe Klasse wie meine Mutter.
Sie war wohl Epileptikerin und starb 1976 bei einer Serie von katholischen Exorzismen.
Irgendwie war das Martyrertum auch zu meiner Kindheit etwas durchaus erstrebenswertes. Und auch heute scheint es noch Leute zu geben, die die Geistlichen für gerechtfertigt hielten, siehe hier.
War seltsam das ganze als Film zu sehen, irgendwie hatten Lehrer immer wieder Anspielungen gemacht. Über Magersucht und wie wichtig es ist ordentlich zu essen. Und wie es einmal diesen Fall gab, wo ein Mädchen Stimmen gehört hat. Aber so richtig erzählt hatte es mir erst meine Mutter irgendwann, viel später. Jetzt ist es ein Film. Gar nicht schlecht, übrigens.
Hm, dieses Zitat gibt mir auch zu denken:
ROM, 15. September 2005 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. begrüßte am Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom eine Gruppe von Exorzisten und bestärkte sie in ihrem Dienst.
Aber wer weiss....

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Monday, May 14, 2007

Fliegen ||

Dann war da gestern der kleine Flug von Boston nach New York. Kleinigkeit, dachte ich. Allerdings hatte der Flug eine leichte Verspaetung, die sich in eine ordentliche dreieihalbstündige Verspätung ausweitete. Dass um mich herum saemtliche Kioske und Fressstände dichtmachten half auch nicht.
Ich sass neben einem jungen Israeli, der optimistisch hoffte, seinen Anschlussflug mit einer anderen Airline noch wahrnehmen zu koennen. Immerhin hatte er 4 Stunden Aufenthalt bei JFK eingeplant. Als wir endlich landeten hatte er noch eine Stunde fuer Gepaeckausgabe und erneutes Einchecken und wurde nun doch etwas unruhig. Und ich glaube ich weiss was er fuehlte, als der Pilot durchsagte, dass wir noch ca 25 Minuten auf unser Gate warten muessen "bitte bleiben sie angeschnallt).
Er erwischte den Flug am Ende nicht, aber als wir an der Gepaeckausgabe standen er zumindest ein neues Ticket ausgestellt zu bekommen. Ich scherzte, dass ein Verlust unseres Gepaecks ein kroenender Abschluss waere. Seins kam zuerst, er nahm es und ging seiner ungewissen Wegen. Meins kam nicht. Irgendwann fragte ich beim service haeuschen und gab schliesslich eine Verlustmeldung auf. Mit sowas soll man nicht scherzen....
Als ich im Taxi sass erhielt ich rinen Aruf von dem jungen Israeli: Ich hab deinen Koffer.
Jemand hatte meinen Koffer gesehen, beschlossen, dass es seiner sei, den er aus Zeitmangel hatte liegenlassen und war ihm nachgerannt. Mit meinem Koffer.
Er hatte jetzt zwei Probleme: sich und mich.
Wenn alles gut geht liefert Delta heute meinen Koffer und ich wuensche ihm, dass er seinen Flug bekommt. Das kann doch so nicht weitergehen!

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Wednesday, April 18, 2007

Lynch-style

Herr Lynch ist schon ein interessanter Fall Mensch.... zeitweise ging er mir zwar mit seinem Surrealismus sehr auf die Nerven. Aber so erstaunliche Filme wie Mulholland Drive haben ihn dann doch mehr als gerechtfertigt. Aber auch menschlich scheint da einiges abzugehen....offenbar hat er sich letzten Sommer von seiner Frau getrennt, nach nur einem Monat Ehe. Was insofern ungewöhnlich ist, als er und Frau Sweeney einen 14jährigen Sohn zusammen haben und an mehreren Filmprojekten wie Blue Velvet, aber auch an dem neuen, Inland Empire zusammengearbeitet haben. Scheidungsgrund seien "unversöhnliche Unterschiede" zwischen den Beiden.
Naja. Seinen Kaffee würde ich auch gern mal probieren.

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Friday, April 06, 2007

Katholiken kurz erklärt

Gespräch mit einer, die es wissen muss.

J (grübelt): Ist es in Ordnung am Karfreitag zu arbeiten?
I: Natürlich, du bist doch katholisch!
J: ???
I: Karfreitag ist für uns kein grosser Feiertag, nur für die Evangelischen. Der Katholik ist eher der muntere, zelebrierende Typ, der Evangelische hat es mehr mit dem Depressiven. Also Karfreitag kein Problem.
J (grübelt weiter): So... dann darf man an Ostern nicht arbeiten?
I (allmählich leicht ungeduldig ob solchen Unverstands): Doch natürlich darf man an Ostern arbeiten! Der Katholik darf ALLES solange er es nicht offiziel tut. Scheinheiligkeit ist quasi das Markenzeichen des Katholizismus, also nichts wie ran.

Und sie eilte fort.

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Sunday, April 01, 2007

Wieder mal gelökt

Als Jugendliche entdeckte ich für mich Adorno und war auch ganz begeistert. Nur ein Satz machte mir zu schaffen, denn ich verstand ihn nicht:
Heute löken die meisten mit ihrem Stachel.
So stand das schwarz auf weiss. Das Wort "löken" war nirgends auffindbar, weder Duden noch Erwachsene konnten Aufschluss geben. Erst als ich zufällig mit dem Bibelzitat "wider den Stachel löcken" in Berührung kam wurde mir einiges klar. Unter anderem, dass selbst Gedrucktes nicht zwingend ohne Rechtschreibfehler ist. Und der Lektor, der diesen damals übersehen hatte, hatte sicherlich keine Ahnung, in was für eine Krise er mich stürzte.
Andererseits merkte ich mir diese Wendung sehr gut und es war heute, als hätte ich Besuch von einem alten Bekannten, als ich in der Sueddeutschen las, dass jemand "wieder" den Stachel löckte.
Diese Wendung sollte einfach viel mehr und in allen ihren Variationen im Alltag verwendet werden. Nick Cave ging ja mit gutem Beispiel voran, wobei die denkbaren Wortspiele im Englischen weitere Intellektuelle Gelegenheiten bieten: Kicking Against the Pricks.
Wie heisst das eigentlich im Original?

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Saturday, March 24, 2007

Die Suche nach der verlorenen Zeit

Wo hab ich nur meine Uhr gelassen? gestern hatte ich sie noch an, dann ausgezogen abends...und heute? Hab ich im Schlaf wieder Schabernack getrieben mit dem eigenen Eigentum? Rätselhaft.
Heute morgen hab ich erfolgreich Pascal, der auf Weltrettungsreise ging, den Rest der Schokolade mitgegeben....das sich rapide verminderne Verhalten der Sammlung machte mir in letzter Zeit Angst und Bange, wurde zur Belastung geradezu.
Ich meine, Alkoholiker sollten ja auch keinen Schnapps zu Hause aufbewahren, Schokoholics sollten die Schokolade wohl auch eher woanders deponieren.
Es gibt ja für fast alles inzwischen 12 Schritt Programme, Schokoholics Anonymous allerdings wohl noch nicht, (obwohl auch da vielleicht Bedarf besteht). Oder vielleicht gehört das zu Overeaters Anonymous? Es gibt ja zu diesen 12 Schritt Programmen diverse Meinungen bezüglich Zugehörigkeit und Identifikation. Ein Bekannter behauptet, dass Alkoholiker völlig anders sind als zum Beispiel Drogenabhängige. Andere sagen, dass das Grundproblem das gleiche ist und Alkoholismus nur eine der Formen. Muss sicher jeder für sich klären.
Jedenfalls fällt Schokoladenabstinenz wesentlich leichter, wenn keine im Haus ist.
Aber hab ich denn meine Uhr versehentlich gegessen, in Schokoladenermangelung?

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Saturday, March 10, 2007

Rätsel

Was ist das:
- es klingt wie ein Kühlschrank, nur tiefer
- es lässt die Wände meiner Wohnung zart vibrieren
- es läuft fast ununterbrochen, insbesondere nachts
- es befindet sich nicht in meiner Wohnung

Na?

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Wednesday, March 07, 2007

Augennadeln?

Heute kam ich an einer Praxis für Augenakupunktur vorbei. Klingt irgendwie angsteinflössend. Und das, nachdem ich letzte Nacht geträumt habe, dass ich kurz vor der Laser OP aus dem Operationssaal geflüchtet bin, weil keiner gemerkt hat, dass doch mein Auge noch entzündet ist.
Ach, dieser Augenarzt hatte vielleicht doch recht, als er mich fragte, was am Unscharfsehen so tragisch sei...

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Saturday, March 03, 2007

Neues aus dem Mittleren Osten

Der Mann, der uns Terminator brachte, bringt auch die frohe Botschaft, dass die Gräber von Jesus und seiner Familie gefunden wurden. Er kommentiert: es sei als hätte man Grabmal "Ringo" neben denen von John, Paul und George gefunden (was ein noch erstaunlicherer Fund wäre, wenn man bedenkt, dass Paul und Ringo noch leben). Jesus scheint also tatsächlich ebenso wichtig zu sein, wie die Beatles...hat das nich schon einmal jemand behauptet?
Ich bin ehrlich gesagt nrugierig auf diese Donkumentation. Ich bin gespannt ob Jesus sagen wird: "I'll be back".

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Sunday, February 25, 2007

Schwangerschaft


Ein Zustand, vor dem ich viel Respekt habe.

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Thursday, January 25, 2007

Oder vegetarisch

Das gleiche gibts dann bei den Chinesen in Thailand auch noch mal auf vegetarisch. Danke für den Hinweis:-)

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Schweine

Man kann von Tieropfern für Gottheiten halten was man will, empfindliche sollten sich das hier besser nicht ansehen. Aber erstaunliche Bilder von der Opferung von 2000 Schweinen in Taiwan.

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Tuesday, January 23, 2007

Götter

Ich sags ja schon seit geraumer Zeit: Die alten Religionen hatten soch viel für sich und sich mit diversen und mehr oder weniger menschlichen Gottheiten zu befassen hat im Vergleich zu den relativ abstrakten Monotheistischen Systemen für mich eindeutig den Reiz des Plausiblen. Und nicht nur für mich, wie ich sehe.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/6285397.stm

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Tuesday, January 09, 2007

Andere Figuren

Ich war im Arbeitszimmer eines Menschen, der ca 90 Zigaretten am Tag raucht, allerdings behauptet, drastisch auf 60 reduziert zu haben. Diese Zigaretten jedenfalls raucht er in diesem Zimmer. Und das Zimmer verlässt er eigentlich nur zum Schlafen. Ich konnte dort nur wenige Augenblicke verweilen und flüchtete alsbald keuchend ins Freie, nicht ohne Anerkennung vor dem Zurückbleibenden. Dieser Mensch sollte dringend Astronaut werden, nur wenige sind in der Lage ohne Hilfsmittel im luftleeren Raum zu agieren.
Derselbe Mensch erzählte empört, dass die Polizei ihn angehalten habe, als er mitten in der Stadt auf der Gegenspur fuhr. Dabei konnte er alles erklären. Seine Entschuldigung war, dass er doch nichts sehen könne.

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Sunday, January 07, 2007

Hanau und weiter

Auch an der nächsten Station hatte ich Aufenthalt. Direkt an der Bushaltestelle befand sich das "Unio Mystica Domus", was an sich schon interessant genug war. Aber der Auslöser zum Eintreten war dann doch das Schild and der Tür: "Lichtwesen- hier erhältlich". Ich trat ein und sah mich neugierig nach den Lichtwesen um. Ein junger Mann trat alsbald zu mir: "Kann ich Ihnen weiterhelfen?" "Ich bin nur zufällig hier...." "Zufälle gibt es nicht" unterbrach er mich. "Aber bitte, sehen Sie sich um". "Ich warte nur auf den Bus..."
Da fielen mir die Lichtwesen wieder ein und ich fragte. Enttäuschenderweise handelte es sich dabei um Aurareinigungssprays (?) und nicht um irgendwelches aufregendes Spielzeug. Er begann mir noch von vielen anderen Dingen zu berichten, die ich auch benutzen könnte. Und ich könnte auch gerne zur Meditation vorbeikommen. Ich bedankte mich und beschloss, dass es Zeit war zu gehen, schon wegen Bus. Er hatte nichts dagegen:
"Der Weg ist das Ziel und der Weg entsteht beim Gehen!" rief er mir aufmunternd nach. So vorbereitet stieg ich in den Bus, der mich in ein Bayerisches Feiertagswochenende bringen würde. Ich vermute, dass der Kauf von Lichtwesen in einem so Katholischen Bundesland ohnehin überflüssig wäre.

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Friday, January 05, 2007

Hanau

Als ich gestern in Hanau Hbf ankam, sah ich gerade noch die Schlusslichter meines Anschlusszuges. Es ist nicht zu fassen. Ich glaube ich habe noch auf keinem Bahnhof soviel Zeit verbracht, wie in Hanau, was wirklich Erstaunlich ist. Und zwar kann ein layover in Hanau in Schrecklichkeit weder einer Stunde Aufenthalt in Treuchtlingen noch Friedberg (hess) das Wasser reichen. Aber allein die Anmassung und der Grössenwahnsinn können einen Menschen zur Weissglut treiben. Schon vor vielen Jahren gewann ich einmal eine Wette, weil niemand mir glauben wollte, dass in Hanau ein ICE hält. War aber so. Und zwar genau einer, um 5 Uhr morgens oder so, von Frankfurt nach Berlin, der aus unerfindlichen Gründen nach Abfahrt in Frankfurt noch mal 10 Minuten später in Hanau hielt. Wohl daraufhin beschlossen die Hanauer eine Vergrösserung ihres Bahnhofs und weil das baulich nicht zu bewerkstelligen war nummerierten sie die Hälfte der Gleise dreistellig, sprich: von Gleis 5 bis 105 sind es doch nur 20 Meter.
Auch sonst verursacht der Aufenthalt instant-depressionen. Der Flachbau verfügt nicht einmal über einen MacDonalds (allerdings über einen Dönerladen namens Orient Express) und fügt sich nahtlos in die anderen 50er Jahre Satellitenschüssel bestückten Flachbauten ein. Da es gestern nicht regnete, begab ich mich auf die Suche nach der Gegend Jenseits des Bahnhofs. Ich ging etwa 10 Minuten, fand eine Erotik Bar in einem Flachbau namens Mister X und sah von Weitem eine Gaststätte, die so aussah als sollte ich ihr auch tagsüber fernbleiben....
Das Schreckliche ist, dass ich auf der Rückfahrt ebenfalls eine gute halbe Stunde Hanau Aufenthalt haben werde. Vielleicht geh ich mal in die andere Richtung. (Mrs. X muss ja auch noch irgendwo sein)

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Tuesday, January 02, 2007

Steht Sense für radikale Haarkürzung?

Gestern in Potsdam, auf der Damen-Toilette eines Cafes Nähe Pfaueninsel:

Klofrau beobachtet das Geschehen auf der Damentoilette. Johanna wäscht sich die Hände am Waschbecken. Der Weg ins Cafe führt an der Klofrau vorbei. Diese lächelt.
Klofrau: Ich seh auch immer aus wie Struppi!
Johanna: *Blickt verwirrt*
Klofrau (erklärend): "Vom Runterbücken!"
Johanna: *versucht verständig zu blicken, beschliesst aber stattdessen fluchtartigen Abgang*

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Tuesday, December 26, 2006

Fest der Liebe

Bin gerade einem Bekannten begegnet mit dem ich beruflich in Verbinding stehe. Ich erkannte plötzlich ganz klar: Dieser Mensch kann mich nicht ausstehen. Das passiert ab und zu. Selten verstehe ich so ganz woran das liegt. Aber das hatte ich schon in der Schule mit den Lehrern oft und im Endeffekt hat mich das sicher nur stärker gemacht, weil umgebracht hat es mich ja nicht....oder so ähnlich. Aber das sagen die Leute auch über Hillary Clinton, dass sie so stark polarisiert. Du und ich Hillary!
Ich frage mich gerade, ob wir miteinander auskämen.

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Monday, December 25, 2006

Noch ein Wunder


Ein Traum? Oder die Inkarnation meines ganz persönlichen Schokoladenhimmels?

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Weihnachtswunder

Gestern Abend erreichte mich eine anonyme SMS mit rätselhaften Instruktionene, denen ich als ich nach Hause kam Folge leistete: "Bescherung in Ermangelung eines Weihnachtsbaumes unter Kleiderschrank"
Und keiner kann die nachfolgenede Szene besser beschreiben als Meister Goethe, ich leihe also mal:

Johanna (allein zuhaus)

(Sie eröffnet den Schrein, ihre Kleider einzuräumen, und erblickt das Schmuckkästchen.)

Wie kommt das schöne Kästchen hier herein?
Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein.
Es ist doch wunderbar! Was mag wohl drinne sein?
Vielleicht bracht’s jemand als ein Pfand,
Und meine Mutter lieh darauf.
Da hängt ein Schlüsselchen am Band –
Ich denke wohl, ich mach’ es auf!
Was ist das? Gott im Himmel! Schau’,
So was hab’ ich mein’ Tage nicht gesehn!
Ein Schmuck! Mit dem könnt’ eine Edelfrau
Am höchsten Feiertage gehn.
Wie sollte mir die Kette stehn?
Wem mag die Herrlichkeit gehören?

(Sie putzt sich damit auf und tritt vor den Spiegel.)



Na gut, es war kein Schmuck. (Sondern noch viel besser, der Teufel weiss doch um des Menschen Schwächen). Aber sonst alles genauso! Dabei hatte ich den Kamin so gut gesichert. Hat es der Weihnachtsmann durch den Nebenkamin geschafft?

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