Tuesday, October 25, 2005

Gewalt ist geil

Ich hab ja schon mehrmals versucht mir History of Violence anzusehen, bin bisher entweder daran gescheitert, dass es nicht lief, zu spät oder zu früh lief, woanders lief oder nur in synchronisierter Form gezeigt wurde (ich kann das nicht haben, wirklich nicht.)
Heute war es dann endlich soweit, und es war sogar billiger weil Kinotag. Und es hat sich wirklich gelohnt, ein so wunderbar unterhaltsamer Film und das von Cronenberg, ein Name der für gewalttätig absurd-psychopathisches bürgt. Hier auch ein bisschen so, aber wunderbar und auch nicht zu lang. Das ist ja auch wichtig. Vor allem weil einer meiner Sitznachbarn offenbar Verdauungsbeschwerden hatte und seine inneren Gase nicht für sich behalten konnte. Ich bin aber tapfer trotzdem bis zum Ende geblieben.
Das ganze spielt in einer Kleinstadt im Bundeststaat Indiana, in Indiana hab ich Familie und als Kind mehrere Sommer dort durchlitten. Indiana ist schon hart, also unbedeutsamer und mittelwestlicher werden die USA glaub ich nicht. Aber nicht, dass Sie jetzt denken es sei eine Art Blue Velvet oder dogville oder irgendein anderer Film über Smalltown America. Aber ich sag jetzt nichts mehr, nur, dass er morgen noch mal in der Orginalfassung im Cinestarr am Potsdamer Platz läuft und ansonsten noch anderswo, aber synchronisiert. Das mag ich, wie gesagt, überhaupt nicht. Wenn ich Bundeskanzlerin wäre würde ich da Quoten einführen oder Synchronisation ganz verbieten. Und die Werbung vorher, ich war schon bereit meine eigene Ristory of violence zu beginnen, als ich nach 30 Minuten Werbung(!!!) nochmal diesem behinderten "H&M presents Romeo and Juliette" ausgeliefert wurde, ein absolut schwachsinniges Projekt. H&M sollst du tragen, aber nicht hören! So.

0 Comments:

Post a Comment

<< Home